Der Vergleich zwischen Meta und US-Bundesstaaten als Vorbild?

Die Klage von ursprünglich 29 US-Bundesstaaten gegen Meta, der sich weitere US-Bundesstaaten und Districte angeschlossen haben, endete (vorbehaltlich der gerichtlichen Bestätigung) mit einem Vergleich. Meta zahlt 16.7 Mrd. Dollar und verpflichtet sich, Funktionen und Designelemente zu ändern um Kinder und Jugendliche zu schützen. Das sollte auch für die EU gelten …

Handyverbot an Frankreichs Gymnasien zum neuen Schuljahr

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat ein entsprechendes Gesetz zum neuen Schuljahr in Kraft gesetzt. Das Handyverbots galt bereits für die Grund- und Mittelstufe und wird jetzt für die Gymnasien übernommen.

Meta zahlt 16.68 Mrd. Dollar und akzeptiert Auflagen

29 Bundesstaaten der USA hatten gegen den Konzern Meta geklagt. Facebook und Instagram seien in Design und Funktionalität gezielt so gestaltet, dass sie junge Nutzerinnen und Nutzer in die Abhängigkeit führe sowie Angstzustände und Depressionen fördere. Die Ziele der klagenden Bundesstaaten – Geldstrafen und Auflagen zur Änderung des Geschäftsmodells von Meta – wurden erreicht.

Vier Videos zu Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz, Schule und Lernen

Die Professoren Klaus Zierer, Joachim Bauer, Ralf Lankau und Zaid Mahayni analysieren in ihren Büchern und Vorträgen, in welche Sackgassen die Digitalisierung die Bildungspolitik führt und wie sie Kinder und Jugendliche schädigt. In diesen Videos formulieren sie ihre Kritik und zeigen Alternativen auf.

Ziad Mahayni (I): Mensch-Sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz

Der Philosoph Ziad Mahayni legt mit seinem Buch „Mensch-Sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz“ eine tiefgreifende Analyse unserer Zeitenwende vor. Nicht nur die Bildung, alle Lebensbereiche krempeln die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz um. Von Peter Hensinger

Ziad Mahayni (II): KI in der Schule verändert das Leben, das Denken und das Lernen …

… wenn man sich von Tech-Monopolen und Software entmündigen lässt. Der Karlsruher Professor für Angewandte Ethik, Dr. phil. Ziad Mahayni, hat eine scharfe Kritik „Wozu lernen, wenn KI schon alles weiß?“ an der Einführung von KI im Bildungswesen publiziert. Von Peter Hensinger

OECD bestimmt Unterrichtsinhalte zu KI …

… und liefert auch gleich das Unterrichtsmaterial. Wer wissen will, wie ungeniert Wirtschaftsunternehmen Einfluss nehmen auf Bildungseinrichtungen weltweit, sollte einen Blick auf die Lobbyarbeit der OECD werfen. Diese Wirtschaftsorganisation bestimmt zunehmend, was unterrichtet wird, weil es in den von ihnen inszenierten PISA-Tests abgeprüft wird. Dazu gehört ab 2029 die sogenannte „Künstliche Intelligenz“ (KI), obwohl sich schon heute in immer mehr Studien zeigt, dass KI in Schulen mehr schadet als nutzt.

Mehr Ressourcen?

«Mehr Ressourcen» ist zur Standardantwort geworden, wenn die Schweizer Schule an ihre Grenzen stösst. Die neue Studie zur integrativen Schule liefert dafür gewichtige Gründe. Doch Ressourcen sind Mittel, kein pädagogisches Konzept. Die entscheidenden Fragen werden nicht gestellt: Was bewirken die Reformen im Unterricht? Helfen sie dem Kind, besser zu lernen? Von Von Carl Bossard

Kinderärzte fordern harte Regeln gegen Social Media

Deutschlands Kinder- und Jugendärzte fordern zum Schutz Jugendlicher „harte Regeln“ gegen soziale Medien. Interview mit Jakob Maske, Sprecher des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in: Neue Osnabrücker Zeitung vom 08.08.2026 (u.a.)

Warum Freiheit Halt braucht

Zum Schulstart richtet sich der Blick auf neue Kompetenzen, digitale Möglichkeiten und die Anforderungen der veränderten Welt. Doch bevor Kinder selbstständig denken, urteilen und Verantwortung übernehmen können, brauchen sie etwas Grundlegenderes: Halt. Freiheit wächst aus Erfahrung, Begleitung und Vertrauen. Von Carl Bossard