Die Päpste und die KI
Positionen der Katholischen Kirche zur Künstlichen Intelligenz. Von Andreas Büsch. Erschienen in: RUplus – Magazin für den Religionsunterricht, 27. April 2026 (reliplus.de) des Bistums Mainz
Über die notwendige Besinnung auf das Erziehen und Unterrichten
Positionen der Katholischen Kirche zur Künstlichen Intelligenz. Von Andreas Büsch. Erschienen in: RUplus – Magazin für den Religionsunterricht, 27. April 2026 (reliplus.de) des Bistums Mainz
Ein Aushilfslehrer schildert im Schweizer Monat verstörende Erfahrungen aus dem Schulalltag: schwierige Klassen, erschöpfte Lehrkräfte, eine Pädagogik auf der Flucht vor Autorität. Erstaunlich ist nicht nur der Bericht. Erstaunlich ist vor allem das Schweigen darauf. Von Carl Bossard.
Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. „Mathematik-Unterricht: „Land führt stufenweise Online-Lernsystem ein, das Lehrkräfte entlasten soll“. So lautet die Schlagzeile der HNA, einer Monopolzeitung der Ippen Gruppe in Kassel und Umgebung. Von Stephan Schimmelpfennig (Berlin)
… wenn man Trumpisten und Tech-Faschisten glaubt. Die immense Bedeutung der sogenannten „Künstlichen Intelligenz“ (d.i. automatisierte Datenverarbeitung) für das Leben der Menschen kann man einschätzen, wenn man die warnenden Texte von gleich zwei Päpsten (Franziskus und Leo XIV.) und die konträre Position vom Investor Peter Thiel dazu liest, der generell jeden, der diese Technik reglementieren möchte, zum Antichristen erklärt.
Anfang des Jahres 2026 erklärte der Neurowissenschaftler Jared Cooney Horvath in einer schriftlichen Stellungnahme vor dem US-Senatsausschuss für Handel, Wissenschaft und Verkehr, dass die Gen Z (Generation Z) trotz ihres beispiellosen Zugangs zu Technologie kognitiv weniger leistungsfähig sei als frühere Generationen. Diese Generation sie die die erste in der modernen Geschichte, die in standardisierten Tests schlechter abschneide als die vorherige.
Stellungnahme Bündnis für humane Bildung zur Bestandsaufnahme der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ (10. Mai 2026)
Eine Allianz von Fachleuten will in der Schweiz eine Debatte über wirksamen Unterricht, Lesenlernen und Bildungsqualität anstossen. Die Reaktion darauf zeigt allerdings vor allem eines: Wer heute systematisches Lernen verteidigt, gerät erstaunlich schnell unter Restaurationsverdacht. Das verrät viel über die heutige Diskurskultur. Von Carl Bossard.
Springer Nature zieht eine Meta-Analyse zurück, die große Lerneffekte durch ChatGPT belegen sollte. Der Grund: Die Studie sei wissenschaftlich nicht haltbar, der Herausgeber habe Bedenken hinsichtlich der Unstimmigkeiten in der Metaanalyse und die methodischen Probleme würden das Vertrauen in die Validität der Analyse und der darauf basierenden Schlussfolgerungen untergraben.
Künstliche Intelligenz, Avatare, (Chat)Bots und Digitalpakte: Das ABC der Dehumanisierung von Schule und Unterricht. Von Ralf Lankau und Peter Hensinger, in: umwelt – medizin – gesellschaft | 39 | 1-2026
Stellungnahme der Wissenschaftliche Fachgesellschaften und Verbänden der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPP) – und notwendige Kritik von Dr. med. Uwe Büsching, Kinder- und Jugendarzt, Bielefeld